GATHER Zahnradpumpe

Effiziente Pumpentechnik für nichtschmierende Flüssigkeiten

Die magnetgekuppelte GATHER Zahnradpumpe ist eine hermetisch geschlossene Prozesspumpe. Die chemische und pharmazeutische Industrie, die Wasserwirtschaft und die Medizintechnik verwenden sie überwiegend zur pulsationsfreien Förderung bzw. Dosierung von nichtschmierenden Flüssigkeiten wie z.B. Wasser, wässrigen Flüssigkeiten, Salzlösungen, Säuren, Laugen und Lösungsmitteln.

Diese Zahnradpumpe wurde für die Entgasung von kleinen Mengen Wasser in der Medizintechnik entwickelt. Die Konstruktion ermöglicht es daher, auch nichtschmierende Flüssigkeiten zu fördern bzw. zu dosieren. Diese kleine Dosierpumpe kann auf nahezu jeden Einsatzfall angepasst werden, der innerhalb ihrer Betriebsparameter liegt.

GATHER entwickelte diesen Pumpentyp von einer besonderen Laborpumpe zur hochpräzisen Prozesspumpe für die chemische Industrie und die Wasserwirtschaft, welche Förderaufgaben mit großer Volumenstrombandbreite mit einem Differenzdruck bis Δpmax = 20 bar ermöglicht. Diese Eigenschaften sind von höchster Bedeutung für die Dosierpumpen die Ammoniakwasser bzw. Harnstoff z.B. zur Verhinderung von Stickoxiden fördern müssen.
Möglich ist die Dosierung von nichtschmierenden Flüssigkeiten zum einen durch die verschiedenen, hochpräzise verarbeiteten Pumpenwerkstoffe:
Der Pumpenkörper und die Zahnradwellen bestehen aus Edelstahl, Hastelloy® oder Titan, die Gleitlager aus Carbon oder Kunststoffen wie PEEK oder PTFE. Die Zahnräder werden aus einer Nickelbasislegierung, PEEK oder PTFE (Teflon®) gefertigt und lassen sich untereinander frei kombinieren. Die Zahnrad- und Gleitlagerwerkstoffe besitzen alle hervorragende tribologische Eigenschaften.

Zum anderen müssen die Gleitlager geschmiert, zumindest aber gekühlt werden. Interne Spülkanäle leiten einen kleinen Teil des Förderstroms von der Druckseite durch die Gleitlager zurück zum Saugraum. Hier vermischt sich der Teilstrom mit dem frischen Medium des Hauptstromes. Die Temperaturerhöhung durch diesen Vorgang ist in der Regel kaum messbar. Werden wässrige Flüssigkeiten gefördert, existieren in der Pumpe keine Strömungstoträume. Dieser Effekt kann für die Reinigung im eingebauten Zustand (CIP – Cleaning in Place) mit einem Lösungs- bzw. Reinigungsmittel ausgenutzt werden. Dies ist die Basis für eine im eingebauten Zustand sterilisierbare SIP Pumpe (SIP – Sterilisation in Place), die vor allem in der pharmazeutischen Industrie zum Einsatz kommt.

Da die Zahnradpumpe eine drehzahlabhängige Fördercharakteristik besitzt, lassen sich die Fördermengen über die Motordrehzahl einstellen. Daher bietet sich der Einsatz von drehzahlvariablen Antrieben an, die es selbstverständlich auch für explosionsgefährdete Bereiche gibt (gesamte Zahnradpumpe für Ex-Bereich bzw. ATEX-konform). Die Drehzahl der Motoren lässt sich manuell mit einem Potentiometer verstellen oder extern über einen Leitstrom oder eine Leitspannung ansteuern.
Die GATHER Zahnradpumpe mit einer hermetischen Magnetkupplung ist auf Grund ihrer Fördercharakteristik – in Verbindung mit dem richtigen Antrieb – ohne weiteres in einen Regelkreis (oder in eine SPS) integrierbar.

Förderkennfelder

Downloads
  • PDF Dateien
    • Bedienungsanleitung Pumpen

      Dateigröße: 769,32 KB

    • CIP-Reinigung

      Dateigröße: 46,51 KB

    • SIP-Reinigung

      Dateigröße: 227,17 KB

    • ATEX Informationen

      Dateigröße: 139,53 KB

    • Pumpenwerkstoffe

      Dateigröße: 145,05 KB

    • Kennlinien Baureihe 1

      Dateigröße: 633,64 KB

    • Kennlinien Baureihe 2

      Dateigröße: 1,04 MB

    • Betriebsanleitung
      LAB22-ST/A

      Dateigröße: 117,18 KB

    • Betriebsanleitung
      LAB20T

      Dateigröße: 234,97 KB

    • Anschlussplan
      LAB20T

      Dateigröße: 64,25 KB

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